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Die Macht der Großmütter Die grausamen Bräuche des OMO Valley

2019 wollte ich über den Mingi Aberglauben recherchieren und habe einige Stämme im Omo Valley in Äthiopien besucht, einem Gebiet das als die Wiege der Menschheit bekannt ist. Auch wenn offiziell von der Regierung verboten, haben sich dort noch immer grausame Rituale der Kindstötung erhalten. Weigert sich beispielweise die Großmutter eine Neugeborenen das sog. Namenritual durchzuführen, so ist das Schicksal des Mingi ( unrein und verflucht) Kindes besiegelt. Es wird wilden Tieren zum Fraß überlassen, ertränkt usw. Dieses Schicksal trifft noch immer 200-300 Kinder jedes Jahr. Ein Mingikind kann schon sein, wenn es unehelich geboren, oder wenn die Zähne zuerst im Oberkiefer wachsen usw. Der Einfluß bzw. der Fluch der Großmütter reicht weit über die Grenzen Afrikas hinaus. Wenn die Großmutter es wünscht, so reist auch der Sohn, der es inzwischen zum erfolgreiche New Yorker Finanzbroker gebracht hat, mit seiner 7 jährigen Tochter an um sie nach alten Ritualen Beschneiden zu lassen. Weibliche Genitalverstümmelungen, man schätzt noch immer bis zu 3Mio. Weltweit pro Jahr, darunter die grausamste Art, die sog Pharaonische Beschneidung, dazu Narbenkulte, bei denen bereits 6 Jährigen mit dem Messer tiefe rituelle Zeichen in den Körper geschnitten werden bis hin zum Lippenteller der Mursi
Afrika 2020 ist noch immer ein Kontinent voller Irritierender Tabus
Okkulter und Spiritistischer Rituale.

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Thema von Anders Norén